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Das Ende der Weihnachtsäume

13.01.2018 21:55 von Martin Siemer

Tannenbaumsammelaktion der Feuerwehren in Wildeshausen

Wildeshausen (msi). In Wildeshausen sind seit Jahren viele freiwillige, ehrenamtliche Helfer damit beschäftigt, um Anfang Januar die abgeschmückten Weihnachtsbäume fachgerecht zu entsorgen.

Am Sonnabend fand erneut die alljährlichen Tannenbaumaktionen statt. An gleich sechs Standorten warteten Feuerwehrleute auf die angelieferten Weihnachtsbäume. Seit Jahren schon ist die Tannenbaumaktion eine Gemeinschaftsaufgabe der Feuerwehren Wildeshausen, Düngstrup und der Jugendfeuerwehr Wildeshausen. Am Westring nahmen Lena Depken, Marc Depken, Maik Sander und Frank Varnhorn von der Feuerwehr Düngstrup die Bäume entgegen. So wie den von Armgard Hoge, die ihren Christbaum mit der Schiebkarre anlieferte. „Der lag schon einige Tage im Garten, nachdem wir ihn abgeschmückt hatten“, erzählte sie. Auch sie zahlte einen höheren Obolus als den vorgesehenen einen Euro. Zur Mittagszeit stapelten sich in dem großen Container bereits mehr als 125 Bäume.

Wildeshausens Ortsbrandmeister Hermann Cordes fiel erneut die Aufgabe zu, die vollen Container mit einem Lkw auszutauschen und zum Hof der Firma Remondis zu transportieren, wo sie geschreddert werden. Stadtbrandmeister Helmut Müller und der stellvertretende Ortsbrandmeister Conrad Kramer kümmerten sich um das leibliche Wohl der Feuerwehr- und Jugendfeuerwehrleute. Sie lieferten heiße Getränke, Würstchen und Hot Dogs.

Frank Varnhorn war mit dem Zulauf ganz zufrieden. Einzig an der Versorgung übte er leichte Kritik. „Den ersten Kaffee gab es erst um halb zwölf“, frotzelte er und lachte dabei. Zu Glück hatte Lena Depken aber einen selbstgebackenen Kuchen mitgebracht.

Am Schulzentrum Humboldtstraße war eine generationsübergreifende Gruppe der Feuerwehr Wildeshausen im Einsatz. Herbert Harms, Claus Windeler, Enno Schröder und Klaus Winkler aus der Seniorenabteilung wurden von Jugendfeuerwehrleuten unterstützt. Auch in ihrem Container fanden sich weit mehr als 100 Bäume.

Es gab allerdings auch einige Mitbürger, denen offensichtlich der eine Euro Entsorgungsgebühr zu viel war. „Wir hatten heute Mittag einen schwarzen Pkw, der in die Humboldtstraße einbog, die Tür öffnete und den Baum einfach auf den Bürgersteig fallen ließ“, berichtete Klaus Winkler.

Am späten Nachmittag hatte Stadtbrandmeister Helmut Müller insgesamt 861 entsorgte Weihnachtsbäume auf seiner Liste. Rund 70 Bäume mehr als im vergangenen Jahr. Eigentlich eine stattliche Anzahl. Doch bei 20.000 Einwohner und entsprechend vielen Haushalten müssten es eigentlich zwischen 1500 und 2000 Bäume sein, rechnete Müller hoch. Der gesamte Erlös kommt der Arbeit den beiden Feuerwehren und der Jugendfeuerwehr zugute.

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