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Einsatz in leerstehendem Gebäude

26.10.2015 12:06 von Martin Siemer

Zwei Gruppen der Feuerwehr Wildeshausen üben in Zwischenbrücken

Wildeshausen (msi). Am Sonntagmorgen zogen dicke Rauchschwaden über die Gärten in Zwischenbrücken. Der vermeintliche Großbrand in einem rückwärtigen Wohnhaus war jedoch eine Einsatzübung zweier Gruppen der Feuerwehr Wildeshausen. Sie nutzten die beiden zurzeit leerstehenden Gebäude für eine realistische Einsatzübung.

Ausgearbeitet hatten die Übung die beiden stellvertretenden Gruppenführer Nina Hohendahl (4. Gruppe) und Daniel Müller (1. Gruppe). In den Wohnhaus wurde eine dreiköpfige Familie vermutet. Drei mit Atemschutzgerät ausgerüstete Trupps durchsuchten alle Räumlichkeiten und und brachten die Personen ins Freie.

Mit C-Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung vorgenommen. Die notwendige Löschwasserversorgung stellten Feuerwehrleute mit Hilfe einer Tragkraftspritze aus der Hunte sicher.

Die enge Bebauung der Häuserzeile in Zwischenbrücken stellte und stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Von der Straßenseite aus führte nur ein schmaler Gang auf das Hintergrundstück. Die Zuwegung von der Rückseite über die Straße „An der Hunte“ ist für die großen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr nur bedingt möglich.

Die Übung wurde jedoch souverän abgearbeitet.

Vor 25 Jahren war Zwischenbrücken einer der Einsatzschwerpunkte für die Feuerwehr Wildeshausen. Damals trieb ein Brandstifter in diesem Stadtteil sein Unwesen. Auch das jetzt als Übungsobjekt dienende Gebäude war damals von mehreren Schadenfeuern betroffen.

Das Objekt bot sich förmlich für eine Übung der Feuerwehr an. Arne Siemers, dem die Häuser auf dem Grundstück gehören, will beide Gebäude in den kommenden Monaten von Grund auf sanieren. „Ich habe mir gedacht, vorher könnte ich das Objekt der Feuerwehr zu Übungszwecken überlassen. Ich weiß selbst, wie wichtig solche Übungen unter realistischen Bedingungen sind“, sagte Siemers, der selbst als Feuerwehrmann in Harpstedt aktiv ist.

 

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