Frostiger Übungsdienst

04.03.2018 17:29 von Martin Siemer

Eisrettung – Zusammenarbeit von DLRG und Feuerwehr Wildeshausen

Wildeshausen (Eng) Am heutigen Sonntag wurde die aktuelle, kalte Wetterlage als Anlass für einen (selteneren) Übungsdienst genutzt. Dabei stand heute das Thema: Eisrettung unter Leitung von Nina Hohendahl auf dem Programm. Es ging darum, die verschiedenen Möglichkeiten zur Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person durchzuführen und auszubilden. Dazu nahm auch die DLRG der Ortsgruppe Wildeshausen mit am heutigen Übungsdienst teil, sodass wir zusammen die Zusammenarbeit für den Ernstfall üben konnten. Beide Seiten erläuterten ihre unterschiedlichen Möglichkeiten. Dabei durfte natürlich auch die neue Drehleiter der Ortsfeuerwehr Wildeshausen nicht fehlen. Die Möglichkeiten, mit dieser eine Menschenrettung aus und von einem Gewässer durchzuführen wurden ebenfalls genutzt.

Besonders die Kameraden der DLRG konnten uns einiges zeigen und besondere Verhaltensweisen zu diesem Einsatzszenario beitragen. Ein Retter der DLRG rüstete sich mit einem Überlebensanzug aus, um sich dann als zu rettende Person ins Eis zu begeben. Bei der aktuellen anhaltenden Kälteperiode musste jedoch zunächst von den Feuerwehrkameraden eine Öffnung ins Eis gesägt werden. Danach wurden die verschiedenen Möglichkeiten zur Rettung genutzt. Dabei kamen das Schlauchboot, Leinenverbindungen, die Steckleiter, ein Rettungsbrett oder eben auch die neue Drehleiter (hier zeigten sich die Nutzen der neuen Technik, wie z.B. der Gelenkarm) zum Einsatz. Bei dem Übungsdienst zeigte sich wieder einmal die Schlagkräftigkeit sowie auch die Motivation aller Einsatzkräfte in Wildeshausen, gleich welcher Organisation oder Einheit. Besonders für die Vernetzung der unterschiedlichen Einheiten und dem „Hand in Hand“ Arbeiten sind solche wiederkehrenden Übungsdienste von besonderer Bedeutung.

Abschließend kam man im neuen Feuerwehrhaus der Wildeshauser Brandschützer bei Kaffee zusammen, um sich bei netten und freundlichen Gesprächen wieder gemeinsam aufzuwärmen. Eine Führung durch das neue Haus durfte dabei natürlich nicht fehlen. Im Anschluss wurden alle Einsatzfahrzeuge für den Ernstfall wieder einsatzbereit gemacht.

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