Finden Sie uns auf Facebook Follow us on Flickr Connect with us on LinkedIn Follow our RSS feed Follow us on Twitter Watch our videos on YouTube Add us to your circles on google+

Großübung fordert Einsatzkräfte

19.03.2016 07:25 von Martin Siemer

Feuerwehren übten im ehemaligen Hotel Wolters in Wildeshausen

Wildeshausen (msi). Die Passanten, die am Freitagabend im REWE-Markt am Huntetor einkauften, blieben besorgt stehen. Aus dem Obergeschoss des leerstehenden Restaurants und Hotels Wolters stiegen dichte Rauchschwaden. Das war jedoch kein Grund zur Sorge, denn vor dem Gebäude standen bereits Führungskräfte der Feuerwehr Wildeshausen. Das Gebäude war Ziel einer großangelegten Einsatzübung der Feuerwehr. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Conrad Kramer und Zugführer Lutz Ertelt hatten die Übung ausgearbeitet und dabei für reichlich Rauch gesorgt.

An der Übung beteiligten sich Einsatzkräfte der Feuerwehren Wildeshausen, Düngstrup, Dötlingen und Neerstedt. Als Einsatzmeldung galt, dass es im ehemaligen Saal zu einem Brand gekommen sei. Das Flachdach über dem Saal war bereits durchgebrannt, das gesamte Gebäude war erheblich verqualmt. Im leerstehenden Hoteltrakt waren mehrere Menschen untergebracht, die genaue Zahl war den Einsatzkräften nicht bekannt. Einige dieser Personen sollten sich im Bereich der ehemaligen Kegelbahn aufgehalten haben.

Um den Einsatz zu strukturieren, bildet der Einsatzleiter drei Einsatzabschnitte:

Die Feuerwehr Wildeshausen nimmt die Personenrettung und Brandbekämpfung im Bereich Gaststätte und Hoteltrakt vor. Die Einsatzkräfte aus Dötlingen und Neerstedt übernahmen diese Aufgaben im Bereich Kegelbahn und angrenzende Nebenräume.

Die Feuerwehr Düngstrup, unterstützt von Kräften der Feuerwehr Wildeshausen, nimmt von der Rückseite des Gebäudes einen Außenangriff über die Drehleiter der Feuerwehr Wildeshausen vor. Zusätzlich gibt es einen Innenangriff im Bereich Saal / Küche.

Der verwinkelt Bau mit zahlreichen Räumen, Fluren und Treppenaufgängen stellte die mehr als 80 Feuerwehrleute vor besondere Herausforderungen, zumal durch den Intensiven Einsatz von Nebelmaschinen und Rauchbomben die Sicht im Gebäude fast Null war. Eine weitere Einschränkung war der begrenzte Aktionsradius, denn der Betrieb des unmittelbar benachbarten Einkaufsmarktes sollte während der Übung nicht eingeschränkt werden.

Die Löschwasserversorgung wurde von Unterflurhydranten an der Straße „Huntetor“ und aus dem Fließgewässer „Stadtgraben“ vorgenommen.

Nach gut eineinhalb Stunden war die Großübung beendet. Die Feuerwehr war dankbar, dass sie das große Objekt für realistische Ausbildung nutzen konnte. Alle Übungsziele wurden erreicht, eine genaue Auswertung erfolgt in den kommenden Tagen.

Mehr über diese Feuerwehrübung lesen Sie hier:

Delmenhorster Kurier / Weser Kurier

Die Hunte

Nordwest Zeitung

Wildeshauser Zeitung

Zurück