Nebeliges Halloween

01.11.2015 11:33 von Martin Siemer

Nachtwanderung der Jugendfeuerwehr Wildeshausen

Wildeshausen (msi). Bessere Bedingungen hätte sich die Jugendfeuerwehr Wildeshausen für ihre diesjährige Nachtwanderung nicht wünschen können. Trockenes Wetter und stellenweise aufkommender Nebel begleiteten die 54 Kinder und Jugendliche und ihre etwa zwei Dutzend Betreuer am Sonnabend auf dem Weg durch die Nacht. Als Gäste waren Jugendfeuerwehrleute aus Neerstedt und Großenkneten dabei.

Einmal mehr hatten die beiden Daniel Müller (I und II) aus der Feuerwehr Wildeshausen die Strecke ausgearbeitet. In diesem Jahr ging es zunächst per Shuttle-Bus nach Glane, von wo aus den insgesamt sechs Gruppen zu Fuß in Richtung Wildeshauser Feuerwehrhaus liefen. Der Weg führte zunächst zum Lopshof in Dötlingen, wo der Malteser Hilfsdienst Wildeshausen (MHD) eine große Station aufgebaut hatte. Dort wurde das Erste-Hilfe-Wissen der Jugendfeuerwehrleute abgefragt. Weiter ging es über den Huntepad zum Huntewanderweg. An der nächsten Station waren auch die Betreuer gefordert. Sie mussten mit dem Schirm ihres Caps eine Zahnbürste von einem Wasserglas ins nächste befördern.

Am Hunteufer entlang ging es dann zur DLRG Wildeshausen. An dieser Station wartete eine kniffligen und anstrengende Aufgabe. Die Jugendlichen mussten mit einer Schleifkorbtrage eine verunfallte Person in Form einer Puppe das Steilufer der Hunte hinaufziehen. Mit vereinten Kräften meisterten die einzelnen Gruppen aber auch diese Aufgabe. An der Autobahnbrücke über die Hunte gab es dann eine Verschnaufpause. Die Feuerwehr Wildeshausen versorgte die Nachtwanderer mit Currywurst und Pommes. Stadtbrandmeister Helmut Müller lies es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ,selbst die Würsten auf dem Grill zu drehen.

Passend zu Halloween durfte natürlich auch diesmal die „Erschreckstation“ nicht fehlen. Dort jagten Wildeshauser Feuerwehrleute manchem Teilnehmer, auch den Betreuern, einen ordentlichen Schrecken ein.

Kurz vor dem Feuerwehrhaus waren die Gruppen dann an der Königsberger Straße noch einmal gefordert.

Die abschließenden Schlafparty im Feuerwehrhaus war für manches Jugendfeuerwehrmädchen und für manchen Jungen dann doch ein wenig kurz. Ein gemeinsames Frühstück beendete die diesjährige Jugendfeuerwehrnachtwanderung.

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