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Rettung aus der Tiefe

24.01.2016 16:36 von Martin Siemer

Feuerwehr Wildeshausen übt Technische Hilfeleistung in Autowerkstatt

Wildeshausen (msi). Gleich zwei verunfallte Mitarbeiter einer Mercedes-Benz-Fachwerkstatt lagen am Sonntagvormittag in einer Montagegrube unter einem Kleintransporter. Sie aus dieser Lage zu retten war Aufgabe für die 3. und 4. Gruppe der Feuerwehr Wildeshausen. Torsten Pooch, Gruppenführer der 4. Gruppe und Oliver Rosemeier, stellvertretender Gruppenführer der 3. Gruppen hatten den gemeinsamen Ausbildungsdienst vorbereitet.

Die Rettung wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt. Dabei durften die Einsatzkräfte nur die auf dem LF 16-12 und dem LF 8 verlastete Ausrüstung nutzen.

Im Abschnitt eins entschied sich Abschnittsleiter Jens Becker für eine direkte Rettung mittels Krankentrage und Muskelkraft. Die verletzte Person wurde schonend auf die Trage gelegt und dann mit vier Sicherheitsleinen waagerecht nach oben gezogen.

Volker Albers entschied sich in seinem Abschnitt für einen Leiterbock, über den der Patient aus der Grube gezogen wurde. Zwei Steckleiterteile wurden gegeneinander gesteckt, mit Leinen verbunden und oben mit einem Standrohr gesichert. Der Patient wurde, wie auch im Abschnitt eins, auf der Krankentrage mit einer Sicherheitsleine eingebunden. Die Trage selbst wurde dann mit vier Rettungsschlingen mit dem der Hebeleine verbunden.

Für viele Kameradinnen und Kameraden gab der Ausbildungsdienst viele neue Eindrücke. Der Einsatz eines Leiterbockes kommt im Tagesgeschäft der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen nicht so häufig vor. Gerade aus diesem Grund ist das Training dieser Technik wichtig.

Möglich wurde die Ausbildung durch die Unterstützung der Firma Reiser, die ihre Werkstatt zur Verfügung stellte.

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