Stabsarbeit im neuen Feuerwehrhaus

09.03.2018 10:34 von Martin Siemer

Stadtverwaltung, Freiwillige Feuerwehr und Fachberater stellen sich vor

Wildeshausen (Eng) Am Donnerstagabend folgten Bürgermeister, Stadtverwaltung, Fachberater, die Führung der Kreis-, Stadtfeuerwehr und Ortsfeuerwehren der Stadt Wildeshausen der Einladung von Zugführer Jörg Kramer ins neue Feuerwehrgerätehaus Wildeshausen. Dort galt es in den neuen Räumlichkeiten den Stabsraum sowie die Führungs- und Kommunikationsstelle vorzustellen.

Zunächst begrüßte Kramer die Vertreter und Gäste und wiederholte kurz die Grundzüge der Stabsarbeit sowie das stabsmäßige Arbeiten der Stadt Wildeshausen. „Es muss nicht immer der Nukleare Unfall sein, bei dem der Stab zusammentritt“, führte Kramer an. „In der Regel wächst eine Lage mit der Zeit auf, beispielsweise beginnend mit einem länger andauerndem Regenereignis bis hin zum Starkregen und über die Ufer tretenden Hunte“, so Kramer weiter. Die Lage beginnt zunächst als sogenannte Technische Einsatzleitung (TEL) in den jeweiligen Kommunen. Dabei geht es um die Abarbeitung der örtlichen Einsatzlage. Beim Aufwachsen und immer größerem Bedarf von Rettungskräften gilt es schließlich eine übergeordnete Organisation und Führung unter einer zentralen Leitung zu bilden. Diesen Punkt bildet im beschriebenen Fall der Stab der Stadtverwaltung, auch Hauptverwaltungsstab genannt. Dabei ergeht die Leitung des Stabes an den Bürgermeister.

Im zweiten Teil der abendlichen Veranstaltung stellten sich die Fachberater und ihre Organisationen (DLRG, THW, Schnelleinsatzgruppe (SEG) hier Malteser und Deutsches Rotes Kreuz, Bundeswehr, EWE-NETZ, Polizei und die Huntewasseracht) gegenseitig vor. Dabei ging es sowohl um die grundsätzlichen Ressourcen der einzelnen Einrichtungen sowie die Verfügbarkeit an Einsatzmitteln und Einsatzkräften im Bedarfsfall. Auch der zeitliche Aspekt bis zur Herstellung der Einsatzbereitschaft spielte eine wichtige Rolle in der Darstellung. Weitere Aspekte waren die möglichen Auswirkungen auf die kritische Infrastruktur wie z.B. das Strom- oder auch Gasnetz und nutzbaren Redundanzen sowie alternative Kompensationsmaßnahmen.

Der Tenor von den Anwesenden war durchweg positiv. Es wurden die Ansetzung eines gemeinsamen Termins und der gegenseitigen Vorstellung der verschiedenen Institutionen und Räumlichkeiten als wichtigen Schritt benannt. Eine solche Veranstaltung fördere die Zusammenarbeit und das Verständnis für die unterschiedlichen Einheiten und Organisationen.

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