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Stall als Übungsobjekt

09.11.2015 11:39 von Martin Siemer

Einsatzübung in Pestrup stellte Einsatzkräfte vor schwierige Aufgabe

Pestrup (msi). Der Brand in einer Stallanlage auf dem Hof Pleus in Pestrup war Ausgangslage für die Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Düngstrup und Wildeshausen. Dabei gestaltete sich besonders die Löschwasserversorgung die Feuerwehrleute aufwendig.

Denn das Löschwasser musste über viel lange Schlauchleitungen von der Hunte und einem Hydranten an der Pestruper Straße herangeschafft werden.

Conrad Kramer, stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wildeshausen, hatte die Übung ausgearbeitet. Angenommen wurde, dass ein Teil der Doppelstallanlage in voller Ausdehnung brannte. Im anderen Teil wurden drei Personen vermisst. Aufgabe der gut 50 Feuerwehrleute aus Düngstrup und Wildeshausen war es, diese Personen zu finden, ein Übergreifen des Brandes auf den anderen Stallteil zu verhindern und letztlich den Brand zu löschen.

Der nächste Hydrant lag einige hundert Meter entfernt an der Pestruper Straße. Und auch zu Hunte mussten die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegen. Insgesamt flossen durch die vier Leitungen jeweils 800 Liter Löschwasser in der Minute.
Zeitgleich gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in die Stallung vor, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Über mehrere Strahlrohre wurde der angenommene Brand von außen bekämpft. Hierbei kam auch der Wasserwerfer der Drehleiter zum Einsatz.

Nach einer guten Stunde war die Übung beendet. Es zeigte sich, das mit den vorhandenen Einsatzmitteln eine stabile Löschwasserversorgung auch über längere Strecken aufgebaut werden kann.

Im Namen der Feuerwehren bedankte sich Conrad Kramer bei der Familie Pleus, die ihren Hof für die Übung zur Verfügung stellte.

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