Sicherheit geht vor

22.07.2016 19:18

Baugelände des neuen Feuerwehrhauses wird auf Kampfmittel untersucht

Wildeshausen (msi). Vor Beginn der Pfahlgründungsarbeiten wird das Baugelände des neuen Feuerwehrhauses auf Kampfmittel erkundet. Dies ist notwendig, weil die mit der Pfahlgründung beauftragte Firma eine entsprechende Freigabeerklärung benötigt, teilte die Stadtverwaltung am Wochenende mit. So wird sichergestellt, dass sie bei den Arbeiten in der Tiefe nicht auf unliebsame Funde stößt.

Im Rahmen der Altenlastensanierung der Pagenmarsch wurde das Erdreich nur bis zu einer Tiefe von etwa drei Metern ausgekoffert. Da die Entscheidung für die Pfahlgründung, die bis zu einer Tiefe von knapp acht Metern geht, erst zu einem späteren Zeitpunkt gefallen ist, wird die Sondierung nun vorgenommen. Damit soll auch ausgeschlossen werden, dass gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt derartige Stoffe entdeckt werden, wie dies aktuell gerade in der Bremer Innenstadt der Fall ist.

Die Stadtverwaltung rechnet nur mit einer minimalen Verzögerung der Gründungsarbeiten. Nach Freigabe eines ersten Untersuchungsfeldes kann die Pfahlgründung parallel zu den Sondierungsarbeiten beginnen. Die notwendigen Kosten sind durch das Baubudget gedeckt.

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